Gedanken

Philia – Für was steht Philia? Philia steht für freundschaftliche Verbindungen, die wir mit unseren Kunden, Bewohnern, Angehörigen, Besuchern, Mitarbeitern und ehrenamtlichen Mitarbeitern pflegen und hegen. Der betagte Mensch, der ein selbstbestimmtes Leben führen möchte, sucht die Freundschaft zu Menschen und die passende Gesellschaft. Aus diesem Grund lädt unsere Einrichtung Haus Philia die Gemeinde, das Gemeinwesen und die Gesellschaft ein, Mitglied und Teil einer freundschaftlichen Verbindung zu werden. Der Rahmen dieser freundschaftlichen Verbindung wird durch unser Leitbild sowie unsere Vision gesetzt mit Licht, Liebe und Leben.

Die WH Care Holding GmbH als noch relativ junges Unternehmen (2014) baut auf der Expertise vieler Fachleute auf, gepaart mit frischem Geist und Tatkraft. Unter der Rubrik Gedanken finden sich einzelne Sprüche, Ideen sowie Leitsätze, die uns bewegen und über die es uns im Allgemeinen erfreut nachzudenken. Das Schöne an Lebens- und Gesundheitseinrichtungen sind die vielen Geschichten, die zu hören und zu sehen sind. Um einige dieser Geschichten zu verewigen, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, eine Trilogie zu veröffentlichen. Mehr hierzu unter www.gedaechtniswelten.de.

“Manchmal erkennt man den Wert eines Augenblicks erst dann,  wenn er zur Erinnerung wird.” (Theodor Seuss Geisel)

Der Umzug in die Seniorenresidenz kommt für Jakob schneller als erwartet. Dass auch ihn einmal dieses lästige Übel namens „Alter“ treffen würde, hatte er zwar irgendwie vermutet, aber ausgesprochen gerne verdrängt.
Jakob fühlt sich in seiner neuen Umgebung zunächst ebenso fremd wie in der eigenen Haut. In Briefen an Marie, seine verstorbene Ehefrau, sucht er Halt und lässt das gemeinsame Leben Revue passieren.
Was der alte Herr nicht ahnt: Er hat in Lotti eine heimliche Mitleserin. Unweigerlich kommt es zu Alltagsbegegnungen zwischen zwei Menschen, die nicht ahnen, wie nahe sie sich eigentlich sind.

Weitere Informationen zu den Charakteren im Buch finden Sie über den oberen Link.

Das Buch entstand in Zusammenarbeit von Claudia Krüger und der Residia Bad Bevensen GmbH. Die weiteren Bände werden u.a. auch hier in Uelzen geschrieben. In gemeinsamen Gesprächen berichteten Bewohner der Residia und der WH Care von eigenen Erfahrungen, schicksalhaften Begegnungen oder Lebensereignissen.
Wie ein Puzzle setzt im ersten Band die Autorin die Erzählungen neu zusammen, dichtete einiges dazu und erschuf daraus die Geschichte von Jakob, Marie und Lotti, deren Charaktere frei erfunden sind. Der zweite Band ist bereits in Arbeit und beruht auf Ideen sowie Impulsen unserer Bewohner. Mittelbar verewigt damit die Trilogie Unausgesprochenes sowie Gedanken, die vielen Bewohnern lange im Gedächtnis geblieben sind. Hierüber freuen wir uns!

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Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern, dass er nicht tun muss, was er nicht will. (Jean-Jacques Rousseau 1712-1778) -> Übertragen auf eine Lebens- und Gesundheitseinrichtung bedeutet dies für uns, dass der Bewohner letztlich selbstbestimmt leben kann und wir seine Freiräume so gut wie möglich berücksichtigen. Bei uns stehen die Bewohner auf, wann immer sie es möchten. Natürlich gibt es einfach bestimmte Zeiten für Mahlzeiten usw. Dies bedeutet jedoch nicht, dass wir unsere Bewohner an den Tisch zerren, sondern letztlich auch bei eingeschränkter Kommunikation versuchen den Wunsch und die Interessen jedes einzelnen Kunden zu berücksichtigen. Sind wir es nicht selbst, die bereits Pflegeheime kategorisieren und davon ausgehen, dass ein Pflegeheim schlecht sein muss? Nein, es geht auch anders. In jedem Dienstleistungsbetrieb gibt es unterschiedliche Erwartungen an den Dienstleister. Unserem Leitbild entsprechend versuchen wir, unseren Dienst am Kunden so professionell wie möglich umzusetzen. Im Übrigen gibt es auch immer wieder Kunden, die selbst ein professioneller Dienstleister nicht zufrieden stellen kann. Und woran könnte dies zum Teil liegen? Vielleicht sogar darin, dass einige Besucher und Angehörige selbst Probleme als Aufgabe ihres Lebens sehen. Entfällt ein Problem, so entfällt letztlich auch ihre eigene Sinnhaftigkeit. Hierüber gilt es nachzudenken.

Positive Emotionen sind bei uns ein wichtiger Ansatz. Hierzu zählen die Begriffe Lachen, Freude, Unterhaltsamkeit/ Vergnügen, Interessen, Dankbarkeit, Hoffnung, Stolz, Inspiration, Entgegenkommen und Liebe. Haben Sie selbst schon einmal daran gedacht oder selbst erlebt, dass Sie sich gut fühlen, wenn Sie in ein Pflegeheim gehen? Vielleicht fühlen Sie sich besser, wenn Sie wissen, dass eine Lebens- und Gesundheitseinrichtung sich primär an den positiven Emotionen orientiert, die unser Leben lebenswerter machen. Dies bedeutet nicht, dass es keine negativen Emotionen wie z.B. Trauer gibt, sondern es bedeutet für uns primär, dass wir selbst Hoffnung hegen und das beste aus unserer Zeit machen. Wir orientieren uns an der Salutogenese und an den Dingen die funktionieren, statt den Fokus auf das zu lenken, was nicht mehr so gut funktioniert oder Schmerzen bereitet. Geht es einem nicht bereits besser, wenn man diesen Text liest?